Kategorie: Das Neueste

Bundesweite Petition für sonntägliche Ruhe. Unterzeichne auch du!

Die BI-Hildesheim gegen Fluglärm unterstützt die bundesweite Petition, die sich gegen den Sportbetrieb, speziell Fallschirmsprung, an Sonn.- und Feiertagen wendet.

Die Zwangsbeschallung von oben, besonders zu den ruhesensiblen Zeiten an Wochenenden und Feiertagen, an denen sich Menschen erholen wollen, hat unerträgliche Ausmaße angenommen. Wenige Egoisten belästigen sehr viele Menschen und rauben ihnen die Lebensqualität. Auch die Freizeitflieger – am schlimmsten sind die Fallschirmspringer mit ihren lauten Absetzflugzeugen – dürfen nicht dauernd, dazu offensichtlich auch noch begünstigt durch eine Lobby-Verordnung, gegen den Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe verstoßen.

Zu der Lärmbelästigung kommen noch häufige Regelverstöße (Nicht-Einhaltung von Mindestabständen zu Wohngebieten, Fallschirmsprünge bei geschlossener Wolkendecke, die zu wenig geahndet werden und das Lärmproblem noch verstärken. Wir sehen unser durch das Grundgesetz geschütze Recht auf Sonntagsruhe gravierend und dauerhaft verletzt.

Bitte unterzeichne auch du die Petition!

https://www.openpetition.de/petition/online/sonntagsflugverbot-fuer-sportflugzeuge-und-fallschirmspringer

Bitte unterstützen Sie die BI mit Ihrer Unterschrift!

Die Häufigkeit der Fluglärm-Beschwerden, besonders über das Absetzflugzeug der Fallschirmspringer, nehmen zu. Gerne nehmen wir diese auf, nachhaltig verwenden können wir Ihre Daten aber nur, wenn wir eine schriftliche Erteilung bekommen. Unsere diesjährige Erfahrung zeigt, dass wir auf politischer Ebene nur mit einer großen Stimmenanzahl Eindruck erwecken können. Deshalb ist jede Unterschrift wichtig, die sich den Forderungen der BI-Hildesheim gegen Fluglärm anschließt! Erstellen Sie einen Ausdruck unter Willkommen/Downloads /Unterstützen Sie die Forderungen der BI-Hildesheim gegen Fluglärm, und schicken es unterschrieben an unsere E-Mail-Adresse zurück. Gerne könne Sie auch Ihre subjektive Wahrnehmung der Belästigungen bewerten. Durch Ihre Unterschrift werden Sie in den Newsletter Verteiler aufgenommen, den Sie jederzeit per E-Mail löschen können.

Jede weitere Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit sehen wir sehr gern!

 

 

Die Bi wächst und gedeiht

Nach den Gesprächen mit allen Beteiligten, wie hier in der Neugründungsphase unserer Bi, auf dieser Seite Berichtet, tut sich ständig etwas.
Die richtig großen Würfe bleiben zwar noch aus, aber nach einigen internen Treffen und einem auch über die Hildesheimer Allgemeine publizierten öffentlichen Termin konnten wir einige neue aktive Mitglieder gewinnen.
Auf dem öffentlichen Termin im Kleinherr´s Gartenlokal in Asel gab es dann auch ein Interview mit Radio Tonkuhle.
Das Interview wurde freundlicherweise für unsere Homepage freigegeben.
LINK: Interview Radio Tonkuhle

Nach erfolgreichen Info-Termin in Asel sollen ähnliche Termine in den anderen umliegenden unter dem Fluglärm leidenden Ortschaften ab August folgen.

Wir sind nach dem Termin in Asel gewachsen und wir wollen weiter wachsen…

Vielversprechender Kontakt mit Flugplatzbetreiber

Einige Aktive der BI führten am 09.04. ein Gespräch mit Herrn Otmar Birkner. Er ist Geschäftsführer der Flugplatz Hildesheim GmbH und gleichzeitig auch des Tragschrauber-Herstellers AutoGyro, sowie des Fallschirmsprung-Veranstalters SkyDive GmbH.

Herr Birkner zeigte sich offen für die Anliegen der BI und versicherte glaubhaft, auch er sei interessiert, dass der Flugbetrieb möglichst „umfeldverträglich“ durchgeführt werde.

Bi. Hi. gegen Fluglärm bei AutoGyro GmbH

v.l.n.r. Hr. Lange (Bi), Fr. Schupp (Bi), Hr. Schulz (Bi), Hr. Birkner AutoGyro GmbH

Die wichtigsten Ergebnisse zu unseren Forderungen:

Start- und Landeanflüge nicht über Wohngebieten
Piloten werden von Herrn Birkner und von der Flugleitung aufgefordert, die Platzrunde einzuhalten. Abweichungen davon sollten
sofort telefonisch an den Tower gemeldet werden; die Telefonnummer ist 05121 / 52172.
Alternativ können auch Fotos mit erkennbarer Flugzeugkennung und Zeitstempel per Mail an
s.schubert@flugplatz-hildesheim.de gesendet werden.

Ruhezeiten für Tragschrauber und Luftsportler

Schließzeiten des Flugplatzbetriebs sind für Herrn Birkner nicht akzeptabel. Er will aber versuchen, am Wochenende z.B. in der Mittagszeit für 2-3 Stunden die Landegebühren deutlich (um ein Mehrfaches) anzuheben, um auf diesem Wege Ruhephasen zu generieren. Dies sollte, wenn die Landesluftfahrtbehörde zustimmt, kurzfristig ab Mai 2018 möglich sein.

Er hat uns auch Hoffnungen gemacht, die Konzentration der besonders nervenden langsamen Tragschrauberflüge in geringer Höhe auf dem Weg zu attraktiven Rundflugzielen, verringern zu können. Zu diesem Zweck will er die Tragschrauberpiloten (insbes. Flugschulen, die Rundflüge anbieten) ansprechen, nicht so häufig über bestimmte Wohngebiete wie z.B. Barnten oder die Marienburger Höhe zu fliegen. Auch hier gilt: Wer sich belästigt fühlt, sollte sofort den Tower anrufen, s.o.

Die Tragschrauber leiser zu machen, sei technisch nicht möglich, da der Lärm nicht vom Motor komme, sondern von nicht vermeidbaren Luftgeräuschen am Propeller.

Lärmreduzierung beim Fallschirmsport

Hier ist bereits etwas geschehen: Das Absetzflugzeug wurde umgerüstet und ist jetzt spürbar leiser, wie unsere Mitglieder in Drispenstedt und Himmelsthür bestätigen. Allerdings ist beabsichtigt, den Sprungbetrieb stark auszubauen.

Es bleibt im Hinblick auf die Absetzflugzeuge die Hoffnung auf gewisse Ruhephasen durch mittägliche Landegebühren-Erhöhung, s.o.

Fazit

Das Gespräch hat Hoffnung gemacht, dass die Lärmbelastungen zumindest ein Stück weit reduziert werden können. Wichtig ist, dass sich alle gestörten Bürgerinnen und Bürger beim Flugplatz-Tower unter 05121 / 52172 melden.
Wir werden in den nächsten Wochen feststellen, ob die verabredeten Maßnahmen greifen werden.

Gespräch mit
Verwaltung und Politik

Das aktive Gremium der BI hatte einige Personen zum Gespräch eingeladen, mit denen teilweise bereits im letzten Jahr Kontakt bestanden hatte:
Herrn Schüttoff als Mitarbeiter der Landesluftfahrtbehörde (Niedersächsische Landesbehörde für Straßen und Verkehr, Wolfenbüttel)
sowie Herrn Lynack, Mitglied im Nds. Landtag, Rat der Stadt Hildesheim und Ortsrat Himmelsthür.
Auch die neue Hildesheimer Stadtbaurätin, Frau Döring,
sowie den für Luftfahrt zuständigen Referatsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung,
Herrn Oehlmann, durften wir begrüßen, sowie weitere Mitarbeiter der NLStV.

Die unerwartet große Resonanz zeigte, dass unser Anliegen durchaus ernst genommen wird. In einem informellen Austausch konnten wir die Anliegen der BI vortragen; seitens der Behörden wurde über die Rechtslage informiert und konstruktive Anregungen gegeben.

Treffen am 28.02.2018

Das aktive Gremium der BI traf sich vor allem zur Vorbereitung des Informationsgesprächs mit Behörden und Politik am 06.03.
Ablauf und Organisation wurden besprochen.
Die Tagesordnung soll sich sich am Flyer orientieren.
Nach der Besprechung wird eine Presseinformation herausgegeben.
Dazu wird ein Presseverteiler erstellt.
Der Webmaster erklärte den Anwesenden die Funktionalitäten der Website.
Als Beispiel, wie  mit neuen rechtliche Regelungen auf  die Entwicklung von neuen Flugkörpern reagiert werden kann, wurde die Drohnen-Verordnung angeschaut.

erstes konstituierendes Treffen

Am 29.01.2018 trafen sich die Initiatoren der Bi zum ersten Mal um die Grundstrukturen in der Organisation unserer Bi abzustimmen.

Folgende wichtige Entscheidungen wurden abgestimmt und beschlossen:

– Inhalt, Gestaltung und Druck des Flyers
– Terminabstimmung mit der Landesluftfahrtbehörde
– Klärung der Finanzierung laufender Umkosten
– Bestimmung der Inhalte dieser Webseite
– Verteilung von organisatorischen Aufgaben
– Beschluss zur Kontaktaufnahme mit Ortsräten und Vorstellung der BI
– Aufruf zur Mitarbeit und Unterstützung unserer BI
– Ablauf der Kommunikation
– Rundmail an die Teilnehmer der öffentlichen Sitzung vom 15.11.2017

 

vorbereitendes
Treffen der Neuen

Am 03.01.2018 trifft sich erstmals das Gremium der bislang Aktiven Mitglieder der Bürgerinitiative gegen Fluglärm.

Es geht um die Grundlagen der Arbeiit und es wird eine Menge organisatorisches besprochen

Bestimmung eines Ansprechpartners

Formulierung eines Forderungskatalogs bzw. Grundsatzpapiers

Erstellung eines Flyers und dieser Homepage

aus alt mach neu

Nach einem größeren Zeitungsbericht treffen sich am 15.11.2017 zahlreiche am Lärmschutz interessierter Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Hildesheim in einer Gaststätte. „Der Fluglärm in Hildesheim hat enorm zugenommen“ klagen sie als betroffene Anwohner des Flugplatzes in Hildesheim- Drispenstedt, -Himmelsthür, Asel und Giesen.
Auch aus dem restlichen Stadtgebiet und dem unliegenden Landkreis Hildesheim sind etliche Menschen gekommen, die sich erheblich gestört fühlen.
Aus vielen einzelnen Erzählungen an dem Abend entsteht der Eindruck, dass unklar ist, welche rechtlichen Regelungen überhaupt gelten, und wer sie überwachen soll.
Auf Fragen und Beschwerden in der Vergangenheit reagieren Politik, Behörden und Flugplatzbetreiber ausweichend oder abwiegelnd und mit widersprüchlichen Informationen.
Das muss sich ändern.

Der langjährige Streiter gegen den Fluglärm, Peter-Eckhard Gertig, stellt die bisherige Arbeit der Bürgerinitiative gegen Fluglärm vor. Aus Altersgründen möchte er sich aus der BI-Arbeit zurückziehen.

Die Anwesenden bilden deshalb ein neues Gremium.
Auf diesen Schritt vorbereitet, erklärt sich Herr David Lange, zu der Übernahme der Leitung der Bi gegen Fluglärm bereit, dem bislang fünf Mitstreiter für ein ruhigeres Leben unter freiem Himmel als Aktive angehören.

Der Verkehrs Club Deutschland (VCD) erklärt sich als Förderer der Initiative.

In der folgenden Zeit findet viel erfolgreiche Kommunikation in Vorbereitung auf ein erstes Treffen der neuen, aktiven Bürgerinitiativ-Mitglieder statt.